Christentum ist nicht ohne Judentum. Dieser Umstand wird von vielen Christen weithin tabuisiert und ignoriert. Immer noch trifft zu, was der Theologe Karl Barth einmal so formulierte: "Die Kirche ist den Juden, denen sie alles schuldet, bis zum heutigen Tag alles schuldig geblieben." Dieses Buch macht deutlich: Christliche Spiritualität "nach Auschwitz" kann nur eine Spiritualität der Versöhnung sein - im wahrhaften Dialog mit dem Judentum, mit dem Geist Israels, aus dem auch der gläubige Jude Jesus schöpfte. Der Weg dort hin beginnt damit, nicht das Trennende beider Religionen zu suchen, sondern das Verbindende. Wie das gelingen kann, darauf versucht der Wiener Kommunikationswissenschafter Maximilian Gottschlich - selbst katholischer Christ mit jüdischen Wurzeln - Antwort zu geben. Univ.- Prof. Dr. Maximilian GottschlichProf. Maximilian Gottschlich, geb. 1948 in Wien; seit 1983 Univ.-Professor am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Zahlreiche Studien und Veröffentlichungen zu Problemen der Kommunikationsgesellschaft, der Medien-Ethik, des modernen Antisemitismus, des Verhältnisses von Religion, Medien und Gesellschaft sowie der Arzt-Patienten-Kommunikation. Langjährige Beschäftigung mit Fragen jüdisch-christlicher Spiritualität und Verständigung. Publikationen bei BöhlauMedizin und Mitgefühl PressespiegelNahost-Konflikt: Der Antisemitismus-Forscher Max Gottschlich vermisst den Aufschrei der Kirche für das Existenzrecht Israels. (KURIER) Eine Hommage an Gottes erste Liebe. (ORF Religion) Es gibt laut Gottschlich eine einzige, unverzichtbare ökumenische und spirituelle Aufgabe für das Christentum im 21. Jahrhundert: Die Versöhnung mit dem Judentum. (wien.orf.at) Ohne echte Versöhnung mit dem Judentum wird es keine "spirituelle Erneuerung des Christentums" geben, betont der Wiener Kommunikationswissenschaftler Univ.-Prof. Maximilian Gottschlich. ... ein gleichermaßen persönliches wie profundes Buch. (Der Sonntag. Zeitung der Erzdiözese Wien) Ein Beitrag von Andreas Mittendorfer (ORF Radio - Ö1 / Religion aktuell) Ein Beitrag von Stefanie Jeller (Radio Stephansdom / Kirche aktuell) |