Seit eh und je ist der Österreicher sich selber ein Rätsel gewesen. Das neue große Buch von William M. Johnston, Autor des Klassikers "Österreichische Kultur- und Geistesgeschichte", untersucht die Eigenart des Österreichertums anhand bekannter wie auch unbekannterTexte des zwanzigsten Jahrhunderts und liefert eine spannende Neuinterpretation der österreichischen Identität. Das Buch ist nicht nur eine Geistesgeschichte der Debatten um einen österreichischen Habitus, sondern auch eine Auseinandersetzung mit der Frage, "Was war und ist österreichisch?" Anhand der Kulturgeschichte, Literatur, Soziologie, aber auch an Kriegspropaganda und Landschaftskunde wird ein Ensemble langfristiger österreichischer Spezifika sichtbar gemacht. Das Buch enthält radikale Neuinterpretationen der Hauptfiguren der österreichischen Literatur wie Hugo von Hofmannsthal, Hermann Bahr, Rainer Maria Rilke und Robert Musil. Wer die Frage stellt " Was heißt Österreich", wird in diesem Buch unerhörte Antworten bekommen. Univ.-Prof. Dr. William M. Johnston William M. Johnston, geb. 1936; war Professor für Geschichte an der University of Massachusetts, seit 2001 lehrt er am College of Divinity in Melbourne. Sein Klassiker "The Austrian Mind" erschien in deutscher Übersetzung unter dem Titel "Österreichische Kultur- und Geistesgeschichte" 1974 im Böhlau Verlag und erhielt dafür den Austrian History Award. Am 2. Oktober 2009 wurde Prof. William Johnston das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien überreicht. Publikationen bei BöhlauÖsterreichische Kultur- und Geistesgeschichte PressespiegelDie angelsächsiche Sicht ist willkommen, da unverdächtig. [...] Für Erkenntnis der Tiefenschichten Österreichs wäre es gerade dem Deutschen angeraten, dies zu lesen. (Rheinischer Merkur / Politisches Buch) [...] eine monumentale Charakterstudie [...]. (3sat Kulturzeit spezial) Geistesgeschichte des homo austriacus. (Der Standard / Das aktuelle Buch) Das Buch eignet sich vor allem für solche Leserinnen und Leser, die bereit sind, hinter einer nur scheinbar rein akademischen Debatte auch tagespolitisch relevante Erkenntnisse zu entdecken. (ORF Radio - Ö1 / Kontext) |